Übergewicht, Adipositas und Krebs bei Männern
Übergewicht und Adipositas sind mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Krebsarten verbunden. Dazu gehören Darmkrebs, Leberkrebs, Nierenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Speiseröhrenkrebs. Bei Männern ist Adipositas außerdem mit einem erhöhten Risiko für fortgeschrittenen Prostatakrebs verbunden.
Diese Zusammenhänge lassen sich möglicherweise teilweise durch mehrere biologische Mechanismen erklären, darunter Insulinresistenz, Veränderungen des Hormonspiegels und eine chronische, niedriggradige Entzündung. Das Ausmaß des Risikos variiert je nach Krebsart und wird auch von Faktoren wie Alter, familiärer Vorgeschichte, Rauchen, Alkoholkonsum und anderen Lebensstilfaktoren beeinflusst.

Wie beeinflusst Adipositas das Krebsrisiko?
Es gibt keine einzelne Erklärung für den Zusammenhang zwischen Adipositas und Krebs. Fettgewebe ist biologisch aktiv und kann Sexualhormone, Insulin und andere Wachstumssignale sowie Entzündungsprozesse beeinflussen. Diese Veränderungen gehören zu den Mechanismen, die Forscher untersuchen, um besser zu verstehen, warum Adipositas mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten verbunden ist.
Wie hängen Adipositas und Prostatakrebs zusammen?
Der Zusammenhang zwischen Adipositas und Prostatakrebs ist komplex. Adipositas erhöht nicht zwangsläufig das allgemeine Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, aber ein höherer Körperfettanteil ist mit einem erhöhten Risiko für fortgeschrittenen Prostatakrebs verbunden.
Die Gründe für diesen Zusammenhang sind noch nicht vollständig geklärt. Forschende untersuchen mehrere mögliche Mechanismen, darunter Insulinresistenz, veränderte Insulin- und Wachstumssignale, eine chronische niedriggradige Entzündung sowie Veränderungen der Sexualhormonspiegel.


Kann Gewichtsverlust das Krebsrisiko beeinflussen?
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ein bewusster Gewichtsverlust bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas mit einem verringerten Risiko für bestimmte adipositasbedingte Krebsarten verbunden sein kann. Wie stark sich das Risiko für einzelne Krebsarten verändert – darunter einige, die besonders für Männer relevant sind –, ist jedoch noch unklar.
Gleichzeitig kann Gewichtsverlust einige der mit Adipositas verbundenen Stoffwechselveränderungen positiv beeinflussen, darunter die Insulinresistenz.

Häufige Fragen zu Adipositas und Krebs bei Männern
Können Übergewicht und Adipositas das Krebsrisiko erhöhen?
Ja. Übergewicht und Adipositas sind mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Krebsarten verbunden, darunter Darmkrebs, Leberkrebs und Nierenkrebs. Das Ausmaß des erhöhten Risikos hängt von der Krebsart ab und fällt von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus.
Wie könnte Adipositas mit einem erhöhten Krebsrisiko zusammenhängen?
Krebs entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren. Fettgewebe ist biologisch aktiv und kann den Hormonhaushalt, die Insulinregulation und Entzündungsprozesse beeinflussen. Diese Veränderungen können das erhöhte Krebsrisiko bei Menschen mit Adipositas zum Teil erklären.
Kann Gewichtsverlust mein Krebsrisiko senken?
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ein bewusster Gewichtsverlust bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas mit einem verringerten Risiko für bestimmte adipositasbedingte Krebsarten verbunden sein kann. Eine Gewichtsabnahme kann außerdem verschiedene Stoffwechselveränderungen verbessern, die mit Adipositas zusammenhängen. Wie stark sich das Krebsrisiko einer Person verändert, lässt sich jedoch schwer vorhersagen, da dies je nach Krebsart und Person unterschiedlich ist.
Was kann ich tun, um mein Krebsrisiko zu senken?
Keine einzelne Maßnahme kann alle Krebsarten verhindern, aber viele Risikofaktoren lassen sich beeinflussen. Nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu trinken, körperlich aktiv zu bleiben, sich gesund zu ernähren sowie Übergewicht und Adipositas vorzubeugen oder zu behandeln – all das kann dazu beitragen, das Risiko für verschiedene Krebsarten zu senken. Außerdem ist es wichtig, empfohlene Krebsfrüherkennungsprogramme in Anspruch zu nehmen, sofern man dafür infrage kommt.

So kannst du heute starten

Registriere dich über unsere Website
Beantworten Sie einige kurze Fragen (es dauert nur 2 Minuten!), damit wir Sie und Ihre Ziele besser verstehen können. Zur Übermittlung deiner Antworten kannst du dich sicher über iDIN anmelden. Dies ist eine vertrauenswürdige Online-Identifikationsmethode, mit der du ganz einfach deine Identität und dein Alter bestätigen kannst. Möchtest du mehr über iDIN erfahren? Klicke hier für weitere Informationen.
Lade die Yazen App herunter
Deine Reise zum Wunschgewicht geht in der App weiter. Lade die Yazen App im App Store oder bei Google Play herunter und melde dich an, um sofort loszulegen.
Vervollständige dein Gesundheitsprofil
Beantworte gemeinsam mit deinem Yazen Coach in der App einige weitere Fragen, um dein Profil zu vervollständigen.
Plane deinen Bluttest
Um herauszufinden, ob die Behandlung für dich geeignet ist, benötigen wir einen umfassenden Labortest.
*Wenn die Ergebnisse zeigen, dass die Behandlung nicht für dich geeignet ist, erstatten wir dir die Kosten für den Test (119 €).
Besprechung deines Behandlungsplans
Wenn die Ergebnisse deines Bluttests bestätigen, dass die Behandlung für dich geeignet ist, lernst du deinen Arzt kennen. Gemeinsam erstellt ihr einen auf dich und deine Bedürfnisse abgestimmten Behandlungsplan.
Deine Reise kann beginnen!
Wenn du mit dem Behandlungsplan, den Kosten, den Medikamenten und den zu erwartenden Ergebnissen zufrieden bist, können wir beginnen.




